NiLi`s Fototipps 2 - Hoftiere fotografieren

Aktualisiert: 26. Dez 2019

Wie entstehen tolle Tierfotos auf dem Bauernhof?




Tiere auf dem Bauernhof zu fotografieren macht riesig Spass und ist ein unvergessliches Erlebnis. Am schönsten werden die Bilder auf der Weide, in ihrer natürlichen Umgebung. Hier ein paar einfache Tipps, für stimmungsvolle Tierfotos.


„Der Respekt vor dem Tier ist wichtiger als ein gelungenes Foto“

1.Geduld Beobachten Sie die Tiere eine Weile, bevor Sie mit dem Fotografieren beginnen, so können sich auch Ihre Modelle etwas an Sie gewöhnen und werden schon bald vor Ihrer Kamera wie die Topmodels posieren.

Wichtig: Vermeiden Sie rasche Bewegungen und mit den Tieren zu sprechen ist sehr hilfreich, um rasch ihr Vertrauen zu gewinnen – dies ist bestimmt unterhaltsam für die Zuschauer, aber es hilft mit, den entspannten und neugierigen Gesichtsausdruck des Tieres zu erhalten, welches man sich auf den Fotos wünscht.

Kameraeinstellungen: 1/400, F2.8, ISO 400


2.Augenhöhe: Versuchen Sie die Tiere auf Augenhöhe oder etwas von unten zu fotografieren, dies wirkt sofort viel fesselnder auf den Betrachter als von oben herab fotografiert.

Wenn man die Tiere von oben herab fotografiert, wirkt es oft am spannendsten, wenn das Tier direkt in die Kamera schaut.


Hier habe ich die Katze von oben herab fotografiert, dies wirkt eher langweilig.

Kameraeinstellungen: 1/800, F3.5, ISO400

Hier habe ich liegend vor der Katze fotografiert – dieses Bild wirkt sofort viel spannender

Kameraeinstellungen: 1/400, F3.2, ISO250


3. Serienbild: Da sich die Tiere oft rasch und unkontrolliert bewegen, stelle ich die Kamera auf Serienbildaufnahme, damit die Fotos sicher auch scharf werden, auch wenn sich der Abstand des Tieres verändern sollte. Dies ergibt danach einen sehr grossen Mehraufwand beim Bilder sichten, jedoch ist somit bestimmt auch ein scharfes Foto mit dabei. Ein Aufwand der sich lohnt.



4. Kameraeinstellungen: Damit der Hintergrund unscharf wird und das Tier im Mittelpunkt steht, verwende ich am liebsten eine grosse Blendenöffnung .

Die Unschärfe im Hintergrund kann danach in Photoshop oder Lightroom - je nach Geschmack nachträglich noch verstärkt werden.

Ich verwende oft auch ein Stativ oder ein Einbeinstativ.

Mit dem Einbeinstativ ist man noch etwas mobiler, als mit dem normalen Stativ. Man kann das Tier in Ruhe beobachten und im richtigen Moment abdrücken.

Kameraeinstellungen: 1/500, F2.8, ISO400



Kameraeinstellungen: 1/250, F5.6, ISO400


5. Details: Fotografieren Sie auch Detailaufnahmen, nicht nur Portraits oder Ganzkörperbilder. Nur die Augen, Hufe ,oder andere Besonderheiten des Tieres, welche in einer Nahaufnahme festgehalten werden.

Diese Bilder eignen sich auch sehr gut als Mehrbilder-Serie für eine Fotocollage.

Kameraeinstellungen: 1/250, F4, ISO250



Ich wünsche Ihnen viel Spass beim Ausprobieren!


Die Bilder sind alle entstanden auf dem wunderschönen Litzihof in Boswil www.litzihof.ch.



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